cantat rittert um die Goldene Jetti 2019

cantat rittert um die Goldene Jetti 2019

Die Goldene Jetti ist der Preis der Wiener Wirtschaftskammer für Innovationen im Tourismus. Wir wurden mit unserem Projekt „Haus der Könige“, das wir 2018 gemeinsam mit dem Palais Coburg umgesetzt haben, nominiert.

Jeden Tag kann man eine Stimme dazu im Onlinevoting abgeben – einfach auf „Haus der Könige – 15 Jahre Palais Coburg“ klicken.

Das Palais Coburg feierte in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen als Hotelresidenz. Nach langjährigen und aufwendigen Renovierungsarbeiten wurde 2003 das Palais für Gäste geöffnet. Rasch hatte es einen Namen als erste Adresse für Genuss und Kulinarik in der Stadt, doch die außergewöhnliche Geschichte des Hauses und seiner Bewohner war kaum bekannt.

Um dies zu ändern, wurde das Jubiläumsjahr unter das Motto „Haus der Könige“ gestellt und gemeinsam mit cantat nachgedacht, wie die Geschichte des Coburgs erzählt und erlebbar werden kann.
Am Anfang stand Spurensuche und Recherche, die Ergebnisse wurden in einem Buch veröffentlicht, das im April 2018 in den Prunkräumen des Palais vorgestellt wurde.

Darauf aufbauend entstand eine Ausstellung im Foyer und Untergeschoss des Hauses. Mehrere Tausend Besucher nahmen das Angebot an, die glanzvolle Vergangenheit des Palais zu erforschen – und im Zuge des Rahmenprogramms die vielfältigen Angebote des Coburgs heute zu genießen. Es gab Themenführungen, Weinverkostungen oder „Brunch bei Clementine“ in den Prunkräumen. Das Themenjahr gipfelte in der Silvestergala unter dem Jahresmotto „Haus der Könige“.

Der Preisträger der Goldenen Jetti wird zweistufig ermittelt, zum einen durch ein Onlinevoting, aus den Bestbewerteten kürt eine Fachjury dann den Preisträger.

Jeden Tag kann man eine Stimme dazu abgeben – einfach auf „Haus der Könige – 15 Jahre Palais Coburg“ klicken.

VIELEN DANK FÜR EURE HILFE!!!!!

Eine Ausstellung entsteht…. der Druck

Eine Ausstellung entsteht…. der Druck

Nur noch 6 Wochen, dann öffnen sich die Türen unseres aktuellen Ausstellungsprojekts. Auf Schloss Jedenspeigen erzählen wir von einer der Schicksalsstunden mitteleuropäischer Geschichte, der Schlacht zwischen Rudolf von Habsburg und Ottokar II. Przemysl am 26. August 1278.

Doch es geht nicht um die Schlacht allein – ein Raum ist den Erbauern des deutlich jüngeren Schlosses gewidmet, der Familie Kollonitsch. Diese ließen ab den 1580er Jahren den heutigen Bau errichten.

Wie „machen“ wir bei Cantat Heritage & Innovation eigentlich Ausstellungen? Ein genaues Kochrezept gibt es natürlich nicht – aber eines gibt es bei allen unseren Produktionen: hochqualitative Reproduktionen von Bildern, gedruckt auf echter Malerleinwand von unserer Druckerei Viennaprint.

Nach dem Druck werden die Bilder auf Keilrahmen gespannt und fixiert.

Die Malerleinwand ist bewusst gewählt, da sich die Fasern des Gewebes mit der Farbe „vollsaugen“ und der Eindruck der Reproduktion dadurch noch authentischer wird.

Wir setzen diese Bilder als Illustration ein, ohne jedoch den Eindruck „authentischer Werke“ erwecken zu wollen, daher verzichten wir bewusst auf Rahmungen.

Kommende Woche ziehen die Bilder um – und werden auf Schloss Jedenspeigen gehängt.

Habsburgs Adel – Die Liechtenstein für ROMY nominiert

Habsburgs Adel – Die Liechtenstein für ROMY nominiert

2019 wird der österreichische Film- und Fernsehpreis ROMY zum 30. Mal vergeben. Es freut uns daher sehr, dass unsere erste Teilnahme an einer Dokumentation gleich für diesen Preis nominiert wurde.

Vaughan Video hat die Doku-Reihe Habsburgs Adel produziert und sich Günter Fuhrmann von Cantat Heritage & Innovation als historischen Berater an Bord geholt. Gemeinsam wurde am Drehbuch gearbeitet – und als eines der Highlights konnte SD Fürst Hans Adam von Liechtenstein für ein Interview gewonnen werden.

Im deutschen Sprachraum entstehen circa 500 TV-Dokumentationen pro Jahr – und nur 3 werden für die ROMY nominiert. Genaugenommen handelt es sich um den Akademie-Preis, der von einer Fachjury vergeben wird. Am 11. April wird bekannt, wer sich als beste TV-Doku 2019 bezeichnen darf. Wir freuen uns bereits über die Nominierung, denn schlimmstenfalls sind wir die Drittbesten….

Der interaktive Krönungszyklus ist in die Botschaft eingezogen

Der interaktive Krönungszyklus ist in die Botschaft eingezogen

Am 21. März besuchten Günter Fuhrmann und Zoltán Baló den ungarischen Botschafter Andor Nagy im prächtigen Botschaftspalais in der Wiener Bankgasse. Der Besuch schloss eigentlich nur ein Projekt ab, das uns schon seit längerer Zeit begleitet – der interaktive Krönungszyklus.

Die ungarische Botschaft in Wien war bis 1918 der Sitz der „ungarischen Hofkanzlei“, von hier aus wurde die Regierungstätigkeit der Habsburger als Könige von Ungarn koordiniert. Höhepunkt der Innenräume ist der Pressburger Saal mit den großformatigen Gemälden zur Krönung Maria Theresias 1741. 2017 hat Cantat daraus den interaktiven Krönungszyklus erstellt, der als Webversion unter www.kroenungszyklus.at abrufbar ist.

Als Botschafter Andor Nagy sein Amt als ungarischer Vertreter in Wien im Oktober 2018 antrat, hatte ihm das Projekt aber so gut gefallen, dass er auch einen Touchscreen im Pressburger Saal aufstellen wollte.

Unser Kollege Zoltán Baló, selbst Ungar, nahm diese Idee begeistert auf. Er lud ungarische Historiker der Universität Elte ein, die Beiträge zur den einzelnen Stationen der Krönung zu sichten und zu ergänzen.

Nun ist der Krönungsyzklus auf einer Touch-Screen-Station in der Botschaft präsent und wird sowohl bei Empfängen wie auch Kulturveranstaltungen begeistert angenommen.

Das Projekt Krönungszyklus hat jedoch auch in der wissenschaftlichen Welt Ungarns großes Interesse hervorgerufen. Ujkor.hu, der bedeutendste Geschichtsblog des Landes, hat uns einen großartigen Artikel gewidmet.