Die Coburger, der vierte Teil der ORF III – Produktion „Habsburgs Adel“ ist der absolute Höhepunkt der Reihe. Zumindest aus der Sicht von cantat Heritage & Innovation. Es ist die erste Dokumentation überhaupt, die sich dem Koháry-Zweig des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha widmet, wir sind sicher, die Zuseher werden überrascht sein, von der an Glanz und Tragik so überreichen Geschichte.

2018 stand für uns ganz im Zeichen dieser Dynastie, besser gesagt des Wiener Familienzweigs. Die Beteiligung an dieser Folge ging daher weit über die wissenschaftliche Beratung hinaus. Das Drehbuch, geschrieben von Regisseur Alex Frohner,, hat dieser gemeinsam mit Günter Fuhrmann erstellt, teilweise ganze Passagen aus dessen Buch „Haus der Könige“ in die Sendung integriert. Alex Frohner bestand auch darauf, dass Günter Fuhrmann in dieser Folge die Position wechselt und auch vor die Kamera kommt. In den von ihm gestalteten Ausstellungsräumen im Palais Coburg spricht er über die Affaire der berüchtigten Prinzessin Louise.

Doch wirklich besonders macht diese Folge das Hauptinterview mit einem echten König. Zar Simeon II:, letzter Monarch Bulgariens, gibt eigentlich kaum noch Interviews. Er ist inzwischen 81 und lebt mit seiner Frau Königin Margarita im Vrana-Palast in Sofia. Lange vor Beginn der Dreharbeiten erhielt Günter Fuhrmann einen Brief aus dem Palast. Der Zar hatte sich das Buch „Haus der Könige“ bestellt und es hatte ihm gut gefallen dass er einen persönlichen Dankesbrief an den Autor schickte. Als Fuhrmann ihn dann bat, für die Doku interviewen zu dürfen, erhielt das Produktionsteam rasch eine Einladung in den Palast in Bulgariens Hauptstadt.

Die letzten 15 Minuten der Coburg-Doku sind dem bulgarischen Zweig gewidmet – und diesmal konnten drei Interviewblöcke mit dem Zaren in die Folge integriert werden. Die charismatische Persönlichkeit des Königs und ehemaligen Premierministers entfaltet dabei ihre Wirkung.